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Ellen
G. White als Person
Jene, die Ellen
White kannten, erinnerten sich an sie als eine einfache und liebenswerte
Frau. Auch wenn sie oft gegen Krankheit anzukämpfen hatte, war sie
freudug und optimistisch. Sie liebte Blumen und Tiere und zeigte eine
außergewöhnliche Anteilnahme an anderen Leuten.
Briefe belegen,
dass die Whites ihre Arbeit beiseite legten, wenn andere Menschen Hilfe
brauchten. Sie teilten ihren Haushalt mit Familien, die in Not waren und
reisten manchmal Meilen weit, um ihnen Hilfe zu bringen. Gelegentlich
besuchte Ellen White eine Auktion. Das meiste was sie kaufte war für
andere Menschen in Not bestimmt. Die Frauen-Wohlfartshilfe traf sich von
Zeit zu Zeit im Heim der Whites, wo sie für arme Familien bis Mitternacht
nähten.
Ellen
achtete ihren Mann als das Haupt der Familie. Sie beanspruchte nicht während
des Sabbatgottesdienstes am Rednerpult zu stehen wenn ihr Mann gegenwärtig
war. Er predigte und sie sprach am Nachmittag. Sie wich von dieser Praxis
nicht ab bis ihr Mann 1865 einen Schlaganfall erlitt und für die
öffentliche Arbeit einige Zeit ausfiel.
In
jungen Ehejahren bewahrte Ellen White, ohne das Wissen ihres Mannes, einen
Sparstrumpf hinter den Tellern im Küchenschrank auf. Von Zeit zu
Zeit fügte sie einige Münzen hinzu, um eine Reserve für
Notzeiten zu haben.
Liebende
Ehefrau
Als die Whites für eine kurze Zeit 1870 in ihrer Arbeit getrennt
waren, Ellen in Kalifornien und James in Battle Creek, schrieb sie ihm:
"Ich vermisse dich sehr und liebe dich... Ich sage es offen, dass
es ein großes Opfer für mich ist von dir getrennt zu sein.
Aber es ist so wie Gott es gefügt hat und daher werde ich mich damit
abfinden, aber es fällt mir sehr schwer."
Vertauensvoll
Ellen war war sicher in dem, was sie glaubte. Eines Tages fragte sie ein
Prediger nach der Minneapolis General Conference: "Was ist Glaube?"
- Sie antwortete: "Glaubst du das, was dein Vater dir sagt?"
- "Ja" antwortete er. - Das sagte sie: "Das ist Glaube."
Somit derfinierte sie Glauben als einfaches vertrauensvolles Glauben in
das, was unser himmlischer Vater uns sagt.
Fleissig
James und Ellen White konnte man oft beim Pflegen ihres Gartens und der
Blumen beobachten. Beide waren fleissige Arbeiter. Bei einer Gelegeneheit
schrieb Ellen White. "Ich stand morgens um 5.30 Uhr auf, half Lucinda
Teller zu waschen, schrieb bis es dunkel wurde, tat noch einige notwendige
Ausbesserungsarbeiten mit der Nähmschine. Ich wusch für die
Familie nachdem meine Schreibarbeit des Tages erledigt war."
Geduldig
Wie Paulus hatte Ellen White ein Stachel im Fleisch. In ihrem Fall waren
es Herzuprobleme. Sie litt immer wieder darunter während ihres ganzen
Lebens. In frühen Jahrenschon wurde ihr in einer Vision gezeigt,
dass sie Leid tragen müsse, wenn sie in Gefahr käme, ihre Demut
zu verlieren. Durch Krankheit würde sie vor Selbsterhöhung bewahrt
werden und wenn sie treu bliebe bis zum Ende würde sie vom Baum des
Lebens essen können. (Life Sketches 72) Trotz Schmerz und Krankheit
klagte Ellen White nicht, sondern gab Gott die Ehre.
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